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Was gibt es bei der Zubereitung von veganen und fettfreien Kuchen zu beachten?

Die Konsistenz und die Zubereitung von fettarmen, veganen Kuchen unterscheiden sich von denen klassischer Kuchenrezepte.

Aber keine Sorge - mit ein paar Tricks sind alle Teige schnell und einfach zubereitet und die Kuchen erhalten eine angenehme, lockere Konsistenz.

Schritt 1: Gute Vorbereitung ist wichtig. Daher als erstes die Backform einfetten und den Ofen vorheizen.

Schritt 2: Zwei Rührschüsseln – eine für die trockenen Zutaten und eine für die feuchten, Handmixgerät und Kuchenspatel bereit legen.

Schritt 3: Alle trockenen Zutaten, wie Mehl, Stärke und Backpulver fein sieben und in der Schüssel gut vermischen.

Schritt 4: Die feuchten Zutaten zusammen mit dem Zucker in der zweiten Schüssel mit einer Prise Salz schaumig schlagen.

Schritt 5: nun die trockenen Zutaten in die Schüssel zu den feuchten Zutaten geben und vorsichtig unterheben, bis gerade so ein Teig entsteht. Dieser Schritt ist besonders wichtig. Der Teig sollte auf keinen Fall mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer gerührt werden, da sonst das Backpulver verklumpt und der Teig nicht mehr aufgehen kann. Hier ist also weniger Rühren eindeutig Mehr.

Schritt 6: Den Teig zügig in die Backform füllen und sofort in den heißen Ofen geben.

Schritt 7: kurz vor Ende der Backzeit mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Teig schon fertig gebacken ist

Schritt 8: Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Backform auskühlen lassen.

Schritt 9: Anschneiden, riechen und genießen! Lasst es Euch schmecken!

 

Geschmack
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Kuchen vom Bäcker, Backmischungen oder fertige Kuchen aus dem Supermarktregal bestehen oft zu 20-25% aus Fett und zu 25-35% aus Zucker. Fett und Zucker werden gerne großzügig verwendet, denn sie sorgen für einen schönen glatten Teig und einen luftig, saftigen Kuchen. Zudem sind sie günstig im Einkauf. Aber es bleibt oft deutlich weniger als die Hälfte für die eigentlich geschmacksgebenden Zutaten übrig.

Bei meinen Rezepten ersetze ich einen Großteil des Zuckers und meist das gesamte Fett durch wertvolle Backzutaten und Gewürze, wie:

Mandelmilch, für eine nussige Note
Kokosmehl, für einen vollen, süßlichen Geschmack
Edelkakao
Kaffee/Espresso, für einen intensiveren Geschmack
manchmal ein Schuss Rum oder Amaretto
Zitronen- oder Orangenabrieb
Bourbonvanille, Zimt, Kardamon
eine Prise Salz, um die Süße zu intensivieren
Kokosblüten- oder Vollrohrohrzucker, für Süße mit leichter Karamell-Note

 

Saftigkeit
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Anstelle von Öl, Butter und Margarine sorgen ein paar geraspelte Zucchini (keine Sorge, die schmeckt man nicht) oder Joghurt im Teig für eine tolle Saftigkeit.

 

Konsistenz
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Damit der Kuchen auch ohne Eier kein schweres Brot wird, helfen Maisstärke, Backpulver und Apfelessig.

Bitte beachtet, dass meine Backrezepte auch bei richtiger Zubereitung nicht so luftig und saftig wie klassische Rührkuchen sind. Dafür sind sie clean, vegan, fettarm und zuckerreduziert und punkten mit vollem, intensivem Geschmack. Und natürlich kannst Du auch die Zuckermenge nach oben anpassen und mit Gewürzen experimentieren. So wird daraus Dein ganz persönlicher Lieblingskuchen!

 

Haltbarkeit
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Der Kuchen hält sich luftdicht verpackt oder in Alufolie gewickelt bei Zimmertemperatur mehrere Tage.
Ihr könnt ihn aber auch portionsweise oder am Stück einfrieren und dann nach Bedarf auftauen. Entweder langsam im Kühlschrank oder für ein paar Minuten bei niedriger Wattzahl in der Mikrowelle. Letzteres mag ich sehr gerne, da der Kuchen in der Mikrowelle (zumindest in meiner) schön warm und saftig wird, fast wie frisch aus dem Ofen.

 

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